
Molekularsieb 13X ist die Natriumform des Kristalls vom Typ X und besitzt eine deutlich größere Porenöffnung als die Kristalle vom Typ A. Es adsorbiert Moleküle mit einem kinetischen Durchmesser von weniger als 9 Ångström (0,9 nm) und schließt größere Moleküle aus.
Es besitzt zudem die höchste theoretische Kapazität aller gängigen Adsorptionsmittel und sehr gute Stoffaustauschraten. Es kann Verunreinigungen entfernen, die zu groß sind, um in einen Kristall vom Typ A zu passen, und wird häufig zur Trennung von Stickstoff und Sauerstoff eingesetzt.
| Artikel | Einheit | Technische Daten | |||
| Form |
| Pellet | Kugel | ||
| Durchmesser | mm | 1,5-1,7 | 3,0-3,3 | 2,0-3,0 | 3,0-5,0 |
| Größenverhältnis bis zur Klasse | % | ≥98 | ≥98 | ≥96 | ≥96 |
| Schüttdichte | g/ml | ≥0,65 | ≥0,65 | ≥0,70 | ≥0,70 |
| Verschleißverhältnis | % | ≤0,20 | ≤0,20 | ≤0,10 | ≤0,10 |
| Druckfestigkeit | N | ≥30/cm | ≥70/cm | ≥50/p | ≥70/p |
| Statische Wasseradsorption | % | ≥27 | ≥27 | ≥27 | ≥27 |
| Statische CO2-Adsorption | NL/g | ≥18,5 | ≥18,5 | ≥18,5 | ≥18,5 |
| Wassergehalt, wie geliefert | % | ≤1,5 | ≤1,5 | ≤1,5 | ≤1,5 |
● Entfernung von CO2 und Feuchtigkeit aus der Luft (Luftvorreinigung) und anderen Gasen.
● Abtrennung von angereichertem Sauerstoff aus Luft.
● Entfernung von Mercaptanen und Schwefelwasserstoff aus Erdgas.
● Entfernung von Mercaptanen und Schwefelwasserstoff aus flüssigen Kohlenwasserstoffströmen (LPG, Butan, Propan usw.)
● Katalysatorschutz, Entfernung von Sauerstoffverbindungen aus Kohlenwasserstoffen (Olefinströmen).
● Entfernung von n-kettigen Verbindungen aus Aromaten.
● Produktion von Sauerstoff in großen Mengen in PSA-Anlagen.
● Herstellung von medizinischem Sauerstoff in kleinen Sauerstoffkonzentratoren.
Molekularsieb Typ 13X kann entweder durch Erhitzen im Falle von thermischen Wechselprozessen oder durch Absenken des Drucks im Falle von Druckwechselprozessen regeneriert werden.
Zur Entfernung von Feuchtigkeit aus einem 13X-Molekularsieb ist eine Temperatur von 250–300 °C erforderlich. Ein ordnungsgemäß regeneriertes Molekularsieb kann Feuchtigkeitstaupunkte unter -100 °C oder Mercaptan- bzw. CO₂-Gehalte unter 2 ppmv aufweisen.
Die Auslasskonzentrationen bei einem Druckwechselprozess hängen von dem vorhandenen Gas und den Prozessbedingungen ab.
Um Feuchtigkeit und Voradsorption organischer Stoffe vor dem Betrieb zu vermeiden, muss das System reaktiviert werden.